Mittwoch, 12. März 2014

Das Arbeiten mit Masken

Masken (Ebenenmasken) sind wichtige Helfer für Montagen und andere Gelegenheiten, bei denen Bilder nur teilweise gezeigt oder bearbeitet werden sollen. Masken sind universell einsetzbar und und für eine professionelle Bildbearbeitung nahezu unentbehrlich.

Der Begriff der Maske kommt aus der Foto- und Repro-Technik. Früher hatte man mit roten Folien gearbeitet, die passgenau zugeschnitten und auf das Negativ gelegt wurden. Beim Ausbelichten ließen die so maskierten Bereich kein Licht durch und blieben auf dem Positiv unsichtbar.

Typische Anwedungszwecke von Masken



  • Mit Ebenenmasken können bestehende Auswahlen verfeinert werden. 
  • Die mit Masken erstellten Auswahlen eignen sich selbst für konplizierte Bildbearbeitungen, bei denen Korrekturen, Filter oder andere Werkzeuge in unterschiedlicher Dosierung auf verschiedene Bildbereiche angewendet werden. Denn die Graustufen einer Maske werden als genau steuerbare «weiche Kanten» in eine Auswahl übernommen. Dadurch sind z. B. sanfte, unmerkliche Übergänge zwischen bearbeiteten und unbearbeiteten Bildbereichen möglich.
  • Bildteile lassen sich mit Masken temporär ausblenden - eine gute und flexible Alternative zur Arbeit mit dem Radiergummi und der »Entf.«-Taste bzw. »back«-Taste. Diese Funktion ist häufig die Grundlage von Montagen.
  • Mit Ebenenmasken kann man weiche Überblendungen erstellen - zwischen einzelnen Ebenen, zwischen ausgewählten und nicht ausgewählten Bereichen oder an Bildkanten.
  • Mit Masken kann letzte Hand an Montagen angelegt werden.
Masken sind nur auf Bildebenen, Smartobjekten und textebenen anwendbar - jedoch nicht auf Hintergrundebenen. Sobald eine Maske auf eine Hintergrundebene angewandt wird, wird diese in eine normale Bildebene verwandelt. Auch Ebenengruppen können mit Masken versehen werden, selbsta dann, wenn die darin enthaltenen Ebenen ihrerseits schon maskiert sind. Das hat den Vorteil, komplexe Kompositionen zu realisieren.

Wie wirkt eine Maske?

Die Ebenenmasken in Photoshop setzen einen bestimmten Teil einer Ebene - eben die maskierten Teile - transparent. D. h. die maskierten Teile werden ausgeblendet.
Wenn sich eine Ebene unterhalb der maskierten Ebene befindet, wird diese dann sichtbar.
Diesen Effekt kann man zwar auch durch das Löschen einzelner Pixelbereiche in einer Ebenen erreichen, aber dann sind diese Bereich unwiderruflich verloren. Eine Maske hingegegn kann jederzeit wieder entfernt oder inaktiv gesetzt werden, ohne dass Inhalte verloren gehen.

Masken werden in Alphakanälen gespeichert. Masken und Kanäle sind Graustufenbilder, weshalb sie ganz normal mit Mal- und Bearbeitungswerkzeugen sowie mit Filtern bearbeitet werden können. Schwarz bemalte Bereiche auf einer Maske sind geschützt, weiß bemalte Bereiche können bearbeitet werden.

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